Die Stube zu diesem Laden stand schon längere Zeit ungenutzt in meiner Werkstatt. Die Wände und der Boden waren sehr stümperhaft mit D-C-Fix überzogen, wobei mir das Muster der Wände aber außerordentlich gut gefiel. Nur für eine Küche oder Schule halt gar nicht geeignet. Irgendwann kam ich auf die Idee, dass ich daraus ein Antiquitätengeschäft machen könnte. Die Holzfolie am Boden musste komplett weichen, aber die Folie an den Wänden zog ich z.T. ab und verklebte sie neu. In meinen Kartons mit defekten Möbeln befanden sich so viele Einzelschränke und -teile, die ich eh nicht für meine Puppenhäuser nehmen wollte. Doch wegschmeissen kommt bei mir auch nicht in Frage. So setzte ich mich zwei Tage hin und bastelte an den alten Schätzen rum. Stühle mit ein bis höchstens drei Beinen, Kommoden mit verlorengegangenen Türen und Füßchen oder recht abgeblätterter Farbe, alles bekam eine Wellnesskur bevor die gute Stube mit zig Dekoartikeln bestückt wurde. Diese Dinge stammen hauptsächlich aus Setzkästen, sind größer als 1:12 oder waren mir immer für meine 60er-Jahre-Häuschen zu altmodisch. Da konnte ich also aus dem Vollen schöpfen und all die tollen Teile fanden doch noch eine Verwendung! Ebenso zwei Brokatdeckchen, die als Teppiche dienen. Das schwarze Ladenschild war übrigens einmal ein kleines Bett, welches wahrscheinlich an die 100 Jahre alt ist. So viel zum Thema Antiquitäten! Bei meinen „Fans“ findet der Laden immer großen Anklang.
Dieses außergewöhnliche Geschäft habe ich meinem Mann gewidmet. 1. ist Fleisch sein Gemüse 2....
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Diesen bemerkenswerten Kaufladen stufe ich als handgemacht und sehr robust ein. Mit stabilen Tragegr...
Details ansehenDa ich die kleinen Puppenwagen liebe, wollte ich irgendwann auch einen Laden mit Babysachen gestalte...
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