Dieses Traumkücherl (wahrscheinlich sogar von Kibri) ist mir glücklicherweise wieder fast ins Haus gefallen. Aufmerksam bin ich wegen des Einbauschränkchens unter dem Fenster geworden. Das habe ich bis dato noch nirgends gesehen. Da es in der Nähe von Leipzig zum Kauf angeboten wurde, brachte es mir innerhalb kürzester Zeit mein lieber Bekannter Martin Kaltenegger mit, der zur Zeit in Eilenburg bei Leipzig arbeitet. Daher bekam diese Küche erst auch den Namen Martin!
Leider war sie mit einer Tapete in Holzmaserung beklebt, die auch noch Blasen warf und der Boden war aus zweierlei PVC-Resten. Der „Abriss“ fiel mir also sehr leicht. Unter den alten Belägen kam die Originalausstattung zu Tage, darum konnte ich das Bodenmuster fast wie damals wieder nachstellen. Im Kochbereich beklebte ich die Wände halbhoch mit „grauen Fliesen“ die mir Theresa druckte, aber der Hauptteil wurde immerhin mit einer echten, alten Tapete tapeziert. Die Möbel waren bis auf den Kühlschrank dabei und auch das tolle Service aus echtem Glas sind von der Vorbesitzerin. Die Vorhänge sind ebenfalls aus den 50er Jahren und waren einmal eine Küchenschürze. Genau mein Ding also! Es war die erste größere Aktion nach meiner Bruchlandung mit dem Handgelenk. Unbenannt wurde die Küche dann eineinhalb Jahre später, als mir die Tochter der vormaligen Besitzerin noch eine alte Puppenschule aus dem Bestand der Familie brachte. Voller Freude über diese nette Bekanntschaft, heißt die Küche nun Jana, passt ja auch besser als Martin ;)
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