Da ich die Zweiraum-Stube der Familie Probst entkernt habe und ihr eine andere Nutzung verordnete, blieben wunderbare alte Küchenmöbel aus den 30er Jahren leider auf der Strecke. Das Küchenbuffet mit vier vollständig erhaltenen Schüben aus Porzellan dürfen ganz sicher nicht in meinem Fundus darben. Ganz zufällig lagerte aber eine kleine ungenutzte Stube in meiner Werkstatt, in der die kompletten Möbelchen Platz fanden. Die alte Wandtapete war passend, für den Boden probierte ich mangels alter Beläge, wiederum mit Schrankpapier eine Nachbildung eines Fliesenbodens zu imitieren. Hier brauchte auch der Herd, der aus meinen Vorräten stammt, eine umfangreiche Sanierung, angefangen vom Sandstrahlen bei uns in der Werkstatt, über sorgfältiges Abkleben, bis zum neuen Farbauftrag aus der Spraydose. So abwechslungsreich geht es eben in meiner Werkstatt zu und jedes Kämmerchen bekommt dadurch einen individuellen Touch. Das wunderbare Kaffeegeschirr ist ein Originalzubehör von Frau Probst, darum wollte ich es auch in dieser Küche zur Schau stellen. Klein aber oho!
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